Die Vollendung der Treibhaus−Theorie
− Der Menschen gemachte Klimawandel −
Publikation:
Sämtliche Gas−Arten in der Atmosphäre, deren Verflüssigungstemperaturen
über minus −50 °C. liegen, verursachen die Klimaerwärmung.
Denn bei der Klimaerwärmung geht es nicht darum, dass die Gase in der Atmosphäre die Wärme der Erde zurückwerfen/zurückspiegeln,
sondern explizit darum, dass die Gase in der Atmosphäre die Wärme transportieren (Konvektion).
Entscheidend für die Klimaerwärmung sind aber die Verflüssigungstemperaturen der Gase, denn diese bestimmen, bis zu welcher Temperatur die Gase in der Atmosphäre verweilen können und somit auch, wie lange sie die Wärme transportieren können.
Vorwort:
Sämtliche Gas−Arten in der Atmosphäre, deren Verflüssigungstemperaturen über minus −50 °C. liegen, verursachen die Klimaerwärmung. Denn bei der Klimaerwärmung geht es nicht darum, dass die Gase in der Atmosphäre die Wärme der Erde zurückwerfen oder zurückspiegeln, sondern explizit darum, dass die Gase in der Atmosphäre die Wärme transportieren (Konvektion).
Entscheidend für die Klimaerwärmung sind aber die Verflüssigungstemperaturen der Gase. Denn die Verflüssigungstemperaturen bestimmen, bis zu welcher Temperatur die Gase in der Atmosphäre verweilen können und somit auch, wie lange sie überhaupt die Wärme transportieren können.
Können Wärmetransportierende Gase aufgrund tiefliegender Verflüssigungstemperaturen, wie es z.B. bei dem CO₂ (−56° C.) der Fall ist, nicht mehr aus der Atmosphäre abregnen, dann hat dies unabdingbar zur Folge, dass alle weiteren Gase dieser Art, welche zusätzlich in die Atmosphäre eingebracht werden, zu einen immer intensiver werdenden Wärmetransport, vom Sonnenäquator zu den Polkappen führen werden.
Da aber nicht nur unsere zivilisationsbedingten Gase, wie z.B. die CO₂−Gase, sondern auch das verdunstende Wasser die Wärme in der Atmosphäre transportieren, führt der intensiver werdende Wärmetransport durch die CO2-Gase auch automatisch zu einer stärkeren Verdunstung des Wassers. Und diese stärkere Verdunstung des Wassers hat unabdingbar zur Folge, dass der Wärmetransport in der Atmosphäre noch intensiver wird und die Verdunstung des Wassers um noch ein weiteres zunimmt, so dass nun noch mehr Wärme transportiert werden kann und nun wiederum noch mehr Wasser verdunstet usw. usw...
Vom Wesen her kennzeichnet die Verdunstung des Wassers also ein sich selbst hochakkumulierendes Wärmesystem, welches heute durch unsere zivilisationsbedingten Gase zusätzlich ergänzt und somit um ein Wesentliches angefeuert wird.
Ist der Klimawandel Menschen gemacht? Das ist die eigentliche Frage, die es hier zu beantworten gilt:
Doch beginnen wir von vorn im einzelnen:
Die Klimaerwärmung im Einzelnen:
Konvektion:
Konvektion ist ein Begriff aus der Thermodynamik/Wärmelehre und beschreibt den Wärmetransport über Gase oder Flüssigkeiten. Somit ist der Wärmetransport über die Gase in der Atmosphäre und dem Wasser auf der Erde eine bereits fundierte Wissenschaft.
In Bezug auf die Klimaerwärmung ist das beste Beispiel hierfür der heiße Wasserdampf des kochenden Wassers, denn hier transportiert der Wasserdampf die Wärme aus dem Topf ab.
Die Atmosphäre physikalisch betrachtet:
Physikalisch und im Ganzen betrachtet bilden die Erde und die Atmosphäre, von der sie ummantelt wird, ein thermodynamisches System. Wobei die Erde ihre am Sonnenäquator aufgenommene Mehrwärme an die Gase in der Atmosphäre abgibt und diese dann von den Luftströmungen in die anliegenden Breitengrade abtransportiert wird.
Genau wie auch bei allen anderen thermodynamischen Körpern, die Atommasse darüber bestimmt, wie viel Wärme ein Körper aufnehmen kann, bestimmt auch in der Atmosphäre die Masse an Gasen, wie viel Wärme von ihr aufgenommen und transportiert werden kann. Je mehr Gase also in der Atmosphäre sind, umso mehr Wärme kann über die Atmosphäre werden.
Überragt die Verflüssigungstemperatur eines Gases, der Temperatur in der Atmosphäre, kann sich dieses Gas auch nicht verflüssigen und somit auch nicht mehr aus der Atmosphäre abregnen. In der Konsequenz transportieren diese Gase die Mehrwärme des Sonnenäquators nicht nur tagsüber, sondern auch des Nächtens und den gesamten Winter hindurch aus dem Äquator ab. Auch wenn die Wärme in den Wintermonaten nicht so weit kommt, setzen dadurch die durchschnittliche Verdunstung und somit auch der Frühling in den anliegenden Breitengraden des Äquators früher ein.
Die Klimaerwärmung physikalisch betrachtet:
Physikalisch betrachtet, transportieren also sämtliche Gasarten, genauso wie das verdunstete Wasser die Wärme in der Atmosphäre. Entscheidend für die Klimaerwärmung sind aber die Verflüssigungstemperaturen der Gase, denn diese bestimmen, bis zu welchen Temperaturen die Gase in der Atmosphäre verweilen und somit auch, wie lange sie die Wärme transportieren können. Nehmen wir hier das Beispiel Wasser. Wasser hat eine Triplepunkttemperatur von +0,1°C. Das heißt: Dass wenn das verdunstete Wasser bei einer Temperaturabnahme die Triplepunkttemperatur von +0,1°C erreicht, es sich wieder verflüssigt und aus der Atmosphäre abregnet, so dass es folglich auch keine Wärme mehr transportieren kann.
Anders verhält es sich z.B. mit den CO₂−Gasen, welche durch die Verbrennung von Treibstoffen usw. entstehen. Denn da das Kohlenstoffdioxid eine Triplepunkttemperatur von minus −56,6 °C aufweist, kann das CO₂ Gas zwar bis in die Höhenmeter in der Atmosphäre aufsteigen, wo es seine Triplepunkttemperatur von minus −56,6 °C erreicht, wird sich dort auch verflüssigen, doch wird es auf dem Weg nach unten sofort wieder in den gasförmigen Zustand übergehen, da es seine Triplepunkttemperatur wieder unterschreitet. Und somit können die CO₂−Gase auch nicht mehr aus der Atmosphäre abregnen. Und wenn Wärme transportierende Gase nicht mehr aus der Atmosphäre abregnen können, dann hat dies unabdingbar zur Folge, dass alle weiteren CO₂−Gase, welche zusätzlich in die Atmosphäre eingebracht werden, zu einem immer intensiver werdenden Wärmetransport vom Sonnenäquator zu den Polkappen führen werden. Der Temperaturanstieg in der Klimaerwärmung steht also in der direkten Abhängigkeit davon, wie viele Gase dieser Art wir zusätzlich in die Atmosphäre einbringen.
Die durchschnittliche Verdunstung vor unserer Zeit:
Da seit einigen Millionen Jahren nur noch die einwirkende Sonnenenergie maßgeblich für die Verdunstung des Wassers auf der Erde ist, bestimmt der Abstand zwischen der Erde und der Sonne unabdingbar über die verdunstende Menge. Je näher sich Erde und Sonne also kommen, umso mehr verdunstendes Wasser steigt in die Atmosphäre auf und umso intensiver wird der Wärmetransport über die Atmosphäre. Und andersherum nimmt der Wärmetransport über die Atmosphäre wieder ab, wenn sich der Planet von der Sonne wieder entfernt. Herausragend hierbei ist, dass sich dieser Umstand mit jedem neuen Tag auch im Kleinen zeigt. Nämlich durch das nächtliche - In den Schatten-Treten - der Gase und dem - wieder Erscheinen - der Sonne am nächsten Tag. Denn auch hier führt wieder jede weitere Stunde näher zum Mittag hin zu einer stärkeren Verdunstung, die zur Nacht hin wieder abnimmt.
Vom Wesen her kennzeichnet die Verdunstung des Wassers also ein sich selbst hochakkumulierendes Wärmesystem. Denn je mehr Wasser verdunstet, umso mehr Wärme kann über die Atmosphäre transportiert werden − und umso mehr Wärme transportiert wird, umso stärker wird wiederum die Verdunstung des Wassers, so dass der Wärmetransport über die Atmosphäre noch intensiver wird und noch mehr Wasser verdunstet. Usw. Usw.
Der immerwährende Kreislauf der Abkühlung in den Wintermonaten und das langsame wieder Aufsteigen des verdunstenden Wassers kennzeichnete also in den letzten Millionen Jahren die durchschnittliche Verdunstung und verhinderte so, dass die Wärme des Sonnenäquators, weder auf dem Land- noch auf dem Seeweg bis zu den Polkappen kam.
Wie die zivilisationsbedingten Gase die heutige Verdunstung durcheinander bringen:
Wie die zivilisationsbedingten Gase die heutige Verdunstung durcheinander bringen, zeigt sich im Besonderen darin, dass die zivilisationsbedingten Gase (die ja selbst in den Wintermonaten nicht aus der Atmosphäre abregnen können) das nach dem Winter zuerst verdunstende Wasser zusätzlich ergänzen. Denn hierdurch muss das Wasser am Jahresanfang nicht wie vor unserer Zeit erst nach und nach verdunsten, so dass die Wärme des Sonnenäquators schon wesentlich früher in die anliegenden Breitengrade hineintransportiert werden kann. Hieraus folgt, dass die Verdunstung des Wassers im Gesamten früher beginnt und die nötige verdunstende Menge, welche den Wärmetransport in den einzelnen Jahreszeiten kennzeichnet, früher erreicht wird. In der Folge setzen hierdurch in den anliegenden Breitengraden des Äquators auch der Frühling und der darauf folgende Sommer früher ein.
Da die zivilisationsbedingten Gase aber nicht nur das am Jahresanfang verdunstende Wasser ergänzen, sondern auch das zum Winter hin abregnende Wasser ersetzen, verkürzt sich hierdurch automatisch die gesamte Winterzeit, so dass das sich selbst hochakkumulierende Wärmesystem länger hochakkumuliert und im Gesamten höhere Temperaturen länger transportieren kann.
Zwei sehr signifikante Probleme, welche das verfrühte, sich selbst hochakkumulierende Wärmesystem heute schon verursacht:
1.) Da sich die durchschnittliche Verdunstung heute bereits im Frühling schon so weit hochakkumuliert hat, dass die vorherrschenden Temperaturen des Äquators heute schon wesentlich früher bis nach Griechenland, Türkei, Spanien, Kanada usw. hineintransportiert werden können, setzen dort auch die Hitzewellen und Flächenbrände viel früher als gewohnt ein.
2.) Da mit jedem Temperaturanstieg auch automatisch die Regen-/Schneegrenze mit ansteigt, so dass die Atmosphäre auch automatisch das jeweils zusätzlich verdunstende Wasser aufnehmen kann, kommt es heute bereits schon immer öfter zu sintflutartigen Niederschlägen.
Jeder weitere Temperaturanstieg wird also unabdingbar zu einer noch höheren Regen-/Schneegrenze führen, so dass es auch automatisch zu immer noch verheerenderen Niederschlagsmengen kommen wird.
Warum unsere Polkappen schneller als prognostiziert Schmelzen:
Da es sich bei dem ewigen Eis und dem Schnee an den Polkappen um gefrorenes Wasser handelt, müssen wir hierzu folgende drei Dinge wissen:
1.) Das Eis in der Arktis besteht hauptsächlich aus salzhaltigem Meerwasser:
2.) Das Eis der Antarktis hingegen besteht hauptsächlich aus Süßwasser, wobei der Schnee und die Polargletscher in beiden Polarkreisen gänzlich aus Süßwasser bestehen: Wer im Übrigen glaubt, dass Süßwasser ein eigenständiges Element ist, dem sei hier erklärt, dass das Süßwasser durch die Verdunstung des Meerwassers entsteht. Denn wenn das Meerwasser verdunstet, steigt dieses in die Atmosphäre auf und wird von den Winden über das Festland getrieben, wo es in den wärmeren Jahreszeiten immer wieder abregnet und auch immer wieder verdunstet. Und genau dieses ständige Auf und Ab des Meerwassers führt dazu, dass das Meerwasser auf dem Landweg immer mehr Salz verliert und zum Süßwasser wird, welches sich dann in den Wintermonaten als Eis und Schnee auf unseren Bergen niederlegt und das natürliche Süßwasserreservoir unseres Trinkwassers kennzeichnet.
3.) Und als letztes die physikalischen Eigenschaften des Wassers:
Egal ob das Süßwasser oder das Salzwasser, Wasser hat eine Triplepunkttemperatur. Triplepunkttemperatur bedeutet, dass das Wasser vom festen Aggregatzustand, also wenn es als Eis vorliegt, beim Erreichen der Triplepunkttemperatur sofort in beide anderen Aggregatzustände übergeht, nämlich vom festen in den flüssigen und gasförmigen Zustand zugleich. Solange Wasser also nicht gefriert, verdunstet es auch.
Der Unterschied zwischen dem Süßwasser und dem salzhaltigen Meerwasser zeigt sich darin, dass das Süßwasser eine Triplepunkttemperatur von plus +0,1° C. aufweist und es somit, wenn es als Eis vorliegt, bei plus +0,1° C. anfängt zu Schmelzen. Das Meerwasser hingegen, mit einem mittleren Salzgehalt von 3,47 %, weist eine Triplepunkttemperatur von minus −1,9° C. auf, so dass es, wenn es als Eis vorliegt, schon bei minus −1,9° C. schmilzt.
So, nun bedarf es nur noch, die Wärmebewegung mit dem Meerwasser in Einklang zu bringen:
Die Wärmebewegung auf der Erde spiegelt sich am besten in den unterschiedlich warmen Konvektionsströmungen und in der Schneegrenze wider, die je nach Wärmegehalt der Konvektionsströmungen mal höher oder tiefer liegt. Naturgemäß stammt die Mehrwärme, die über die Wärme auf der Erde bestimmt, vom Äquator, wodurch die Schneegrenze dort auch am höchsten ist und in beiden Richtungen zu den Polkappen hin immer weiter abfällt, bis sie an den Rändern der Polkappen letztendlich bei N.N. auf Meereshöhe liegt.
Fazit: Während es am Äquator also einer überaus hohen Mehrwärme bedarf, um die Schneegrenze am Äquator anzuheben, bedarf es für das Anheben der Schneegrenze an den Rändern der Polkappen einer nur sehr geringen Mehrwärme, die naturgemäß einfach nur die Triplepunkttemperatur des Wassers überragen muss.
Alles in allem ergibt sich nun folgendes Bild:
Da das ewige Eis in den Polarkreisen aus gefrorenem Wasser besteht, stehen das Gefrieren und das Schmelzen der Polarkreise also in der direkten Abhängigkeit von der Triplepunkttemperatur des Wassers. Hierdurch reichen also bereits schon Konvektionsströmungen mit einem sehr geringen Temperaturgehalt von minus −1,9° C. aus, um dass sich die Schneegrenze am Rande der Polkappen hebt und das Eis dort zu schmelzen beginnt. Hier hinzu kommt die Tatsache, dass mit der Klimaerwärmung auch die Winter immer milder und kürzer geworden sind, so dass die überhaupt mögliche Zeit für die Neubildung der ursprünglichen Eismassen viel kürzer geworden ist. In der Folge kann in den Wintermonaten also weniger Eis an den Rändern der Polkappen entstehen, als im Rest des Jahres dort schmilzt.
Kurzum:
Je länger die wärmeren Jahreszeiten andauern, umso kürzer die kalte Jahreszeit für die Wiedergefrierung des Eises – Anders ausgedrückt – je weniger Eis sich den wärmeren Jahreszeiten in den Weg stellt, umso geringer die Eis Menge, die zum Winter hin verbleibt. Und da durch das Einbringen immer weiterer Gase die wärmeren Jahreszeiten immer länger werden, ist es auch kein Wunder, dass die Eis Menge an Polkappen von Jahr zu Jahr geringer werden und somit schneller schmelzen als gedacht.
Das Schwinden der Berggletscher und somit auch das Stagnieren unseres Trinkwassers:
Da die Konvektionsströme auf Grund der CO₂−Gase immer mehr Wärme transportieren und diese Konvektionsströme die Mehrwärme des Sonnenäquators immer weiter und tiefer in die anliegenden Breitengrade des Äquators hineintragen, steigen in diesen Breitengraden nicht nur die Temperaturen, sondern auch gleichzeitig die Regen- und Schneegrenze mit an. Und ein Anstieg der Schneegrenze hat unmittelbar zur Folge, dass die Wärme immer höher zu den Gipfeln der Berge aufsteigt und die überhaupt möglichen Höhenmeter, sprich die Lebenszone für Gletscher und Schneedecken, in den Bergen immer weiter schrumpft.
So hört sich das Schmelzen der Eis- und Schneemassen in den Bergen erst einmal relativ belanglos an. Weitergedacht zeigt sich aber durch das Schwinden der Gletscher und Schneemassen ein wahrhaft riesiges Problem. Und dieses manifestiert sich im Besonderen darin, dass das verdunstete Wasser, welches sich in den Wintermonaten auf den Bergen als Eis und Schnee niederlegte, bisher das natürliche Süßwasserreservoir unseres Trinkwassers kennzeichnete. Denn es ist und war nämlich nicht nur der Regen, der unsere Flüsse und Stauseen das ganze Jahr hindurch zuverlässig füllte, sondern hauptsächlich das mit dem Frühlingsbeginn wieder langsame Schmelzen der Eis- und Schneemassen aus den Bergen, welches dann nach und nach als Wasser in unsere Flüsse lief.
Jeder weitere Anstieg der Schneegrenze wird also unabdingbar dazu führen, dass unsere natürlichen Süßwasserreservoire in den Bergen immer weiter schwinden und somit auch die Füllstände in unseren Flüssen und Stauseen immer weiter stagnieren werden. Sind erst einmal so viel CO₂−Gase in die Atmosphäre eingebracht, dass die Schneegrenze gänzlich über den Berggipfeln liegt, dann wird unser Trinkwasser demnächst in der direkten Abhängigkeit von den Niederschlagsmengen des Regens oder in den Entsalzungsanlagen des Meerwassers stehen, wodurch unser Trinkwasser dann zu einem Luxusgut wird. Abgesehen davon, dass durch diesen Umstand auch die Schifffahrt in unseren Flüssen ausbleibt und somit die Waren immer teurer werden.
Warum die Temperaturen in den Seen schneller als erwartet ansteigen:
Um das mit dem unerwarteten Ansteigen der Temperaturen in den Seen zu verstehen, hilft uns hierbei ein Blick auf die Wintermonate und die isolierende Eisdecke, welche sich in den Wintermonaten über das Süßwasser legt. Denn die Eisdecke mit ihrer darunter liegenden Luftschicht konserviert weitestgehend den Wärmegehalt des Wassers, so dass die zum Wintereinbruch erreichte Wassertemperatur den Winter hindurch kaum abnimmt. Hier hinzu kommt die Tatsache, dass im Winter immer das wärmere Wasser unten ist, und dass sich die Untergründe der Seen immer der Umgebungstemperatur anpassen, die in diesem Fall hier das Wasser ihnen vorgibt. Eine Auskühlung des Süßwassers in den Seen kann folglich also nur nach oben hin geschehen, was aber durch die isolierende Eisdecke weitestgehend verhindert wird. Und nun gibt es nur noch eines zu beachten: Je mehr Restwärme ein See in die Wintermonate mitnimmt, umso schneller erwärmt sich dieser wieder im darauffolgenden Jahr. Und da der Temperaturanstieg in der Klimaerwärmung zu einem kontinuierlichen Prozess geworden ist, ist es auch nicht verwunderlich, dass nicht nur die Durchschnittstemperaturen auf dem Lande, sondern auch in unseren Seen ansteigen.
Wo Hitzewellen und Extrem−Niederschläge am wahrscheinlichsten zu erwarten sind:
Aufgrund dessen, dass die Konvektionsströme die Wärme aus dem Äquator abtransportieren, bestimmen die jeweils vorherrschenden Windrichtungen, in welche Richtung die Wärme des Äquators abgetragen wird. Herrscht in der Atmosphäre z.B. eine überwiegende nordöstliche Windrichtung vor, so tragen die Konvektionsströme die überwiegende Wärme in Richtung der nordöstlichen Kontinente ab usw. Wo die mit an höchster Wahrscheinlichkeit auftretenden Hitzewellen zu erwarten sind, zeigt sich also in den jeweils vorherrschenden Windrichtungen, die sich vom Äquator wegbewegen. Warum es nicht immer automatisch regnet und es überall zu sintflutartigen Niederschlägen kommt, liegt im Wesentlichen daran, dass sich das verdunstete Wasser nicht gleichmäßig in der Atmosphäre verteilt, sondern genauso wie die Wärme von der jeweils vorherrschenden Windrichtung mitgenommen wird. Und somit sind sintflutartige Niederschläge im Wesentlichen von zwei Faktoren abhängig. Zum einen von der Höhe der Regengrenze, denn diese bestimmt schließlich darüber, wie viel verdunstetes Wasser die Atmosphäre aufnehmen kann. Und zum anderen davon, wie viel verdunstetes Wasser zufällig von den Luftströmungen zu einem gemeinsamen Ort in der Atmosphäre zusammengetrieben wurde (atmosphärische Seen).
In Bezug darauf, wie viel weiteres CO₂ die Atmosphäre noch verkraften kann, bevor Hitzewellen und Extremniederschläge unsere Infrastruktur und Energieversorgungen komplett ausfallen lassen, ist auf jeden Fall eines gesichert zu sagen: Nämlich, dass jeder weitere Anstieg an CO₂−Gasen unabdingbar dazu führen wird, dass die heute schon viel früher erreichten Höchsttemperaturen in Griechenland, Türkei, Kanada usw. noch früher erreicht werden. Und des Weiteren, dass die Bezeichnung Feuergürtel, welche eigentlich von den Geologen für die sich auf einer Linie befindlichen Vulkane verwendet wird, zum Thema Klimaerwärmung eine völlig neue Anwendung und Bedeutung finden wird.
Zusammenfassung:
Vom Wesen her zeigt uns die Vollendung der Treibhaustheorie auf, dass die Klimaerwärmung drei physikalischen Gesetzen unterliegt:
1.) Die Masse an Gasen in der Atmosphäre bestimmt über die Intensität der Konvektion.
2.) Die Verflüssigungstemperaturen der Gase bestimmen darüber, wie lange Gase in der Atmosphäre verweilen und die Wärme transportieren können.
3.) Das Wärmegeschehen in der Atmosphäre unterliegt durch die Verdunstung des Wassers einem sich selbsttätig hochakkumulierenden Wärmesystem.
So, als Letztes, hier noch ein Merksatz:
Die unterschiedlich warmen Konvektionsströmungen in der Atmosphäre bestimmen über die Wetterbedingungen auf der Erde, und die an die Umgebung abgegebene Mehrwärme aus den Konvektionsströmungen bestimmt über die Durchschnittstemperaturen in der restlichen Atmosphäre.
Fazit:
Da unsere zivilisationsbedingten Gas Arten die Klimaerwärmung verursachen und es damit allein an uns liegt, ob Polkappenschmelze, Extremniederschläge und Flächenbrände noch weiter zunehmen, müssen wir jetzt sofort handeln, bevor wir die Kontrolle verlieren.
Eines ist hier ganz klar hervorzuheben: Da unsere zivilisationsbedingten Gase mit ihren tiefliegenden Verflüssigungstemperaturen nicht mehr aus der Atmosphäre abregnen können, kann eine bloße Reduzierung der CO₂−Emissionen nur eine Verlangsamung in der Klimaerwärmung bewirken, aber nicht, dass sich diese einstellen wird.
Und somit bleibt uns also nichts anderes übrig, als die CO₂−Gase wieder aus der Atmosphäre herauszuholen.
Beginnen wir jedoch nicht sofort und unverzüglich mit der Entwicklung dieser aufwendigen Apparaturen, dann wird sich unabdingbar das dringend benötigte Zeitfenster schließen, welches wir für die Entwicklung und Inbetriebnahme dieser aufwendigen Apparaturen dringend benötigen.
Es wurden zwar schon einige Apparaturen dieser Art entwickelt und aufgestellt, jedoch nenne ich diese Apparaturen „Alibi-Apparaturen“. Alibi-Apparaturen deswegen, weil diese Apparaturen direkt vor der eigenen Haustür der Entwickler aufgestellt wurden und somit auch nur das CO₂ von gerade vorbeifahrenden Autos ansaugen können oder jenes, welches von den Winden zufällig nach unten auf den Erdboden gedrückt wird. Oder glauben die Aufsteller dieser Apparaturen etwa wirklich, dass die CO₂−Gase, auch wenn sie sich in nur 20 Meter Höhe befinden, freiwillig zu diesen Apparaturen herunterkommen, bloß weil die Aufsteller ihre Apparatur einschalten?
Klar werden auch diese Apparaturen im Laufe der Zeit CO₂−Gase aus der Atmosphäre filtern, jedoch wird diese Menge im Verhältnis zu der Masse an CO₂−Gasen, wie wir sie wieder einbringen, verschwindend gering sein.
Alles in allem:
Um die Zukunft unserer gerade heranwachsenden und die der nächsten Generationen zu schützen, bleibt uns also nichts anderes übrig, als die CO₂−Gase wieder aus der Atmosphäre herauszuholen. Noch haben wir es in der Hand, ohne in die Persönlichkeitsrechte der Bürger eingreifen zu müssen, sprich den privaten Flugverkehr, die Raumfahrt, Kreuzfahrten usw. vorübergehend einstellen zu müssen. Handeln wir jedoch nicht unverzüglich, dann wird sich dieses dringend benötigte Zeitfenster schließen und die Klimaerwärmung wird zu einem noch viel größeren gesellschaftspolitischen Problem werden, als sie es ohnehin schon ist.
Zum Schluss hier noch die Gase mit ihren artspezifischen Verflüssigungstemperaturen:
Hier die CO₂ Gase, welche z.B. durch die Verbrennung von Treibstoffen entstehen.
Kohlenstoffdioxid: −56,6 °C.
Hier das Erdgas, welches hauptsächlich aus Methan und Ethan besteht.
Methan: −162 °C
Ethan: −88,6 °C
Hier weitere häufige Gase gestaffelt nach ihren Verflüssigungs Temperaturen.
Helium −269° C Normal-Wasserstoff: −252,76° C
Neon −248,61° C
Stickstoff −195,81° C
Kohlenstoffmonoxid −191,5 °C Fluor −188,13° C
Argon −185,87° C
Krypton −153,3° C
Stickstoffmonoxid −151,77° C
Sauerstoffdifluorid −144,8° C
Fluorstickstoff −128,8° C
Xenon −108,12° C
Ethylen Ethen −103,71° C
Distickstoffmonoxid (Lachgas) −88,46° C
Phosphorwasserstoff −87,77° C
Chlorwasserstoff −85,05° C
Ethin-Acetylen −84,7° C
Hexafluorethan −78,2° C
Kohlendioxid 13C −78° C
Hier noch die Gase als Betriebsmittel für Wärmepumpen/Klimaanlagen/Kühlaggregate. Erkennbar am R.
Tetrafluormethan R14 −127,96 °C.
Difluormethan R32 −51,7 °C.
R410A −48,5 °C.
Propan R290 −42,04 °C.
Wie an dieser gesamten Auflistung der Gase hier unschwer zu erkennen ist, haben fast sämtliche Gase, welche unsere Zivilisation antreiben, tiefliegende Verflüssigungstemperaturen und somit ist auch eine besondere Sorgfaltspflicht im Umgang mit ihnen, sprich bei der Herstellung, Lagerung und dem Transport, mit ihnen geboten.
Und hier geht die Liste der Gase weiter:
Link zu Tabellensammlung Chemie/Verflüssigungstemperaturen von Gasen:
https://de.wikibooks.org/wiki/Tabellensammlung_Chemie/_Dichte_gasförmiger_Stoffe
Hier weitere Links:
Link zu der Studie der verfrühten Entwicklung der Jahreszeiten:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/veraenderung-der-jahreszeitlichen#pflanzen-als-indikatoren-fur-klimaveranderungen
Link zu Konvektion/Wärmeströmung:
https://www.ardalpha.de/lernen/alpha-lernen/faecher/physik/5-waermestroemung-waermelehre-102.html
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